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Die Frauenfelder Gastroszene hat ein neues Aushängeschild

Bericht aus den Thurgauer Nachrichten vom 7. Juni 2011

Frauenfeld wird um eine kulinarische Attraktion reicher. Am 9. Juni eröffnet das Restaurant US-Mex und bietet einen Mix aus mexikanischer und amerikanischer Küche.

Essen im US-Mex Frauenfeld – ein Erlebnis
Essen im US-Mex – ein Erlebnis.                                                                                                          Bild: Lui Eigenmann

Im Moment treten sich die letzten Handwerker gegenseitig auf die Füsse. Wie meistens bei einem solchen Projekt zieht sich die Fertigstellung hin, es wird geschuftet und eingerichtet bis alles an seinem Platz steht. Die letzten Vorbereitungen wie die Innendekoration oder die Bestuhlung müssen noch getroffen werden, bevor es in wenigen Tagen offiziell losgeht.

Viel Liebe zum Detail
Seit Anfangs Februar wird im Erdgeschoss des Gebäudes an der Zürcherstrasse 148 umgebaut. Wo früher ein Sportgeschäft Turnschuhe und Tennisschläger verkaufte, gehen schon bald Fajitas oder Amigo Steaks über den Ladentisch. Das Restaurant besticht durch viel Liebe zum Detail. Auf den ersten Blick erinnert das Interieur mehr an einen Trödlerladen in Acapulco als an ein Restaurant in der Ostschweiz. Holzfässer und Wagenräder stehen in einer Ecke, jahrhundert alte Bilder prangen von den Wänden. Das ist ein Teil des Konzepts, und dieses funktioniert schon seit Jahren.

Genug Parkplätze vorhanden
Das Restaurant US Mex gehört zur 2B Visions AG. Diese betreibt schon die gleichnamigen Lokale in St.Gallen und Weinfelden. Beide erfreuen sich grosser Beliebtheit und sind sieben Tage die Woche geöffnet. Auch in Frauenfeld werden die Gäste täglich verköstigt, sagt Markus Ritzinger, CEO der 2B Visions AG. Unter der Woche ist der Betrieb von 11 bis 24 Uhr durchgehend geöffnet. Am Wochenende von 11 bis 1 Uhr. Das habe sich an den anderen beiden Standorten bewährt. Der neue Gastrotempel bietet zehn neue Arbeitsplätze in der Thurgauer Kantonshauptstadt. Ausserdem werden etliche Teilzeitmitarbeiter eingesetzt. Das Parkplatzproblem wurde mit dem gegenüberliegenden Coop Parkhaus gelöst.

Grosse Eröffnung am 9. Juni
Die grosse Eröffnung findet am Donnerstag, 9. Juni statt, rechtzeitig zum Sommerbeginn. Dahinter verberge sich nur teilweise eine Absicht, erläutert Markus Ritzinger augenzwinkernd. Vor dem Lokal gibt es eine grosszügige Sonnenterrasse. Dort wolle man in der bevorstehenden warmen Jahreszeit zusätzlich Plätze anbieten und nach US- Mexikanischer Art die lauen Sommernächte geniessen.     pd/le


Die Party kann nun länger dauern

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 27. November 2010

Der Schlosskeller unter der Pianobar in Frauenfeld darf am Wochenende neu bis 4 Uhr morgens öffnen. Das freut die Betreiber: In den frühen Morgenstunden ist das Partygeschäft besonders lukrativ.

Markus Ritzinger und Erich Bissegger von der Pianobar wollen das Frauenfelder Nachtleben in Schwung bringen.

Markus Ritzinger und Erich Bissegger von der Pianobar wollen das Frauenfelder Nachtleben in Schwung bringen.
Bild: Nana do Carmo

Geschäftsführer Markus Ritzinger sowie das Pianobar-Team Erich Bissegger und Yvonne Anderegg haben Grund zum Feiern: Der Stadtrat hat ihnen diese Woche ein Zusatzpatent erteilt, das ihnen erlaubt, den Klubbetrieb im Schlosskeller am Wochenende bis auf 4 Uhr morgens auszudehnen. Bei der Pianobar bleiben die bestehenden Öffnungszeiten unverändert. «Frauenfeld hat den Ruf einer Schlafstadt – das soll sich ändern», sagt Erich Bissegger. Für ein aufregendes Nachtleben sollen die Frauenfelder nicht länger nach Winterthur ausweichen müssen. «Darum befürworte ich, dass andere Gastrounternehmen in Frauenfeld wie Dreiegg oder Loft ebenfalls länger offen haben dürfen», sagt Bissegger. «Das wäre auch für uns interessant», sagt Eisenbeiz-Geschäftsführer Thomas Schmid. «Die Behörden sollten gleich lange Spiesse machen und allen Gastrobetrieben die gleichen Rechte zugestehen.» Allerdings beobachtet Schmid, dass die Leute seit dem Rauchverbot tendenziell früher nach Hause gehen.

Wenn Gefühle ausbrechen
Dreiegg-Betreiber Martin Eggmann hat kein Interesse an einer Verlängerung bis 4 Uhr. «Diese Öffnungszeiten fordern dem Personal einiges ab. Wer so spät noch hinter der Bar steht, muss sehr zäh sein.» Je später die Stunde, desto mehr Nachtschwärmer auf Drogen. «Da sind die Leute emotionaler, und es passiert eher, dass jemand in Tränen ausbricht», sagt Eggmann. Die frühen Morgenstunden zwischen 1 und 3 Uhr seien die geschäftlich interessantesten, sagt hingegen Gastro-Unternehmer Markus Ritzinger: «Die Stimmung erreicht ihren Höhepunkt.» Ritzinger ist Geschäftsführer der 2B-Visions-AG, die nebst der Pianobar das Firehouse in Weinfelden und die Restaurantkette US-Mex betreibt.

Ohne Türsteher geht es nicht
Der Kanton Thurgau gilt als besonders restriktiv, was solche Bewilligungen angeht. Bis der Stadtrat das Spezialpatent genehmigte, musste sich das Pianobar-Team sieben Monate gedulden. Die zuständigen Stadtbehörden waren gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Das Patent ist auf ein Jahr befristet. «Jetzt müssen wir der Stadt zeigen, dass wir die Lärmemissionen im Griff haben», sagt Gastgeber Erich Bissegger. Das sei in einer Stadtkernzone kein Leichtes. «Wir glauben aber, dass es seltener zu einer Ballung von Menschen vor dem Eingang kommt, wenn wir länger offen haben.» Zwei Türsteher werden nach dem Rechten schauen. Für die Raucher ist gesorgt: Ein bestehender Raum im Untergeschoss wurde zur Raucherlounge mit Stehtischen umgebaut. Mit dem neuen Partyangebot im Schlosskeller, der 200 Personen fasst, will die Pianobar die Zielgruppe der 20 bis 30-Jährigen ansprechen. «Diese Partys entsprechen einem grossen Bedürfnis der Bevölkerung», ist Ritzinger überzeugt. Er erwartet von seinen Gästen ein gepflegtes Erscheinungsbild: «Wer angetrunken oder ungepflegt erscheint, bleibt draussen.» Wer im Schlosskeller feiern will, muss sich im Internet anmelden und auf eine Gästeliste setzen lassen. Auf Facebook existiert bereits eine Schlosskeller-Fangruppe, auf der sich in Kürze 300 Mitglieder angemeldet haben. «So erhält das Nachtleben in der Thurgauer Kantonshauptstadt Auftrieb», sagt Markus Ritzinger.   Melissa Müller


Publikum wählte DJane Sandra l’Amour

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 07. November 2010

Das Firehouse lud am Freitag fünf junge Talente am Mischpult zum Wettkampf ein. Das Publikum wählte eindeutig Sandra Wessels als Nachwuchs-DJane.

Das Publikum wählte DJane Sandra l'Amour

Weinfelden – Sie pfiffen, sie kreischten, sie schrieen mit 116 Dezibel: «Sandra, Sandra, Sandra.» Das Publikum feuerte DJ Sandra l’Amour lautstark an, als DJ Greg die Menge fragte, ob sie die junge Frau noch weiter auflegen hören wollten. Die Lautstärken des Geschreis pro und contra wurden verglichen, das Resultat fiel eindeutig aus. Sandras Vorgänger konnten die Gunst des Publikums nur etwa 15 bis 20 Minuten halten – und da das Motto des Abends «Wer kann am längsten...?» war, mussten diese rasch wieder Platz am Mischpult machen. Für DJ Sandra l’Amour war dann aber auch nach einer Stunde, 30 Minuten und 58 Sekunden Schluss. Aber nicht die 300-köpfige Jury, sondern ein biologisches Bedürfnis zwangen Sandra Wessels zum aufhören: «Ich musste so dringend aufs Klo.»

Fans zusammen getrommelt
Wenn sie nicht hinter dem Mischpult steht, arbeitet die 20-jährige Münchwilerin als Zahntechnikerin. Den Mundschutz und die Zahnseide würde sie schon für ein Leben als professionelle DJane aufgeben. «Das schönste ist, dass ich mit meiner Musik Menschen glücklich mache und zum Tanzen bringe», findet sie. Ihren Sieg sieht sie pragmatisch: «Sehr viele Freunde sind im Publikum». Sogar über Facebook habe sie ihre Fangemeinschaft zusammengetrommelt, um möglichst viele Stimmen zu erhalten. «Bei der Vorausscheidung konnten wir schnell die wahren DJ-Talente ausmachen», sagte Gregor Löhrer alias DJ Greg vom Firehouse. Von den 13 Bewerbern wurden 5 zum Finale am Freitagabend eingeladen. Die Gewinnerin wird in Zukunft regelmässig vom Firehouse und weiteren Party-Organisatoren als DJane gebucht werden. Für das Firehouse bietet der Nachwuchswettbewerb auch eine Abwechslung zu den regulären DJs. «Schliesslich brauche ich irgendwann ja auch einen Nachfolger», sagte Gregor Löhrer schmunzelnd.   lLEA MEYER


Kann sie am längsten?

Berichte aus den Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 28. Oktober 2010

MÜNCHWILEN   Sandra Wessels tritt im Finale des DJ Contests am 5. November im Firehouse Moods Club in Weinfelden an.

Ein Pluspunkt als einzig teilnehmende Frau? Sandra Wessels hofft am 5. November überzeugen zu können. Am DJ Contest «Wer kann am längsten?» im Firehouse in Weinfelden ist die Zeit massgebend. Je mehr Lärm das Publikum macht, desto länger kann die Münchwilerin Sandra Wessels hinter dem Mischpult stehen.

Sie hat es ins Finale geschafft. Am 5. November erhält Sandra Wessels als Nachwuchs DJ die Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen. Sie muss das Clubpublikum von ihrer Musikwahl überzeugen. Solange alles nach ihrer Pfeife tanzt, ist die Welt in Ordnung. Anhand von Dezibelzahlen wird gemessen, ob das Publikum noch mehr will oder nicht. Daher braucht die 20Jährige morgen in einer Woche ein möglichst grosses Publikum in Weinfelden, welches Lärm für sie macht. Denn dem Gewinner winken zusätzliche Auftritte als DJ, was für die Münchwilerin eine grosse Chance wäre.

Kann sie am längsten? Sandra Wessels alias DJane Sandra l'Amour

Sie braucht ein lautes Publikum

MÜNCHWILEN   Je mehr Lärm gemacht wird, desto eher gewinnt Sandra Wessels als DJane Sandra l'Amour den Deejay Contest am 5. November im Firehouse Moods Club in Weinfelden.

Die 20jährige Sandra Wessels hat es ins Finale geschafft. Am 5. November wird sie ihre Künste als DJ am Event «Wer kann am längsten...?» im Firehouse in Weinfelden unter Beweis stellen. Das Publikum wird entscheiden.

Durch einen Freund, welcher bereits DJ ist ist Sandra Wessels zum Musikauflegen gekommen. In einer kleinen Bar in St. Gallen hat er ihr gezeigt, wie das mischen funktioniert. Per «learning by doing» ist die 20Jährige nun in die Szene gekommen. Schliesslich wurde sie von einem Freund angesprochen, am Event «Wer kann am längsten...?» im Firehouse teilzunehmen. Jeder konnte teilnehmen und seine Künste unter Beweis stellen. Sie bekam schliesslich letzte Woche 20 Minuten Zeit im Club als DJ aufzulegen und die Jury entschied, welche fünf DJ’s die Finalrunde vom 5. November bestreiten dürfen.

Pluspunkt als einzige Frau
Am Finale hingegen wird nicht eine Jury entscheiden, wer gewinnt, sondern das Publikum. Es wird pfeifen, falls es ihm nicht gefällt und schliesslich wird anhand von den meisten Dezibelzahlen gemessen, wer weiter spielen darf. Je länger, desto besser. Letztendlich ist die Zeit massgebend. Sandra Wessels hofft, als einzige Frau, einen Pluspunkt beim Publikum zu haben.
Vorbereiten kann sich die Münchwilerin jedoch nicht gross, denn dazu fehlt ihr das nötige Equipment. «Ich werde daher einfach die Songs festlegen, welche ich spielen werde.» Es sei wichtig, die Songs auf das Publikum abzustimmen. «Im Firehouse werde ich Musik, welche motiviert spie­en. Ich denke an Charts und Hits. Jedoch auf elektronischer Basis.»

Taktgefühl durchs Tanzen
Am DJ Contest nahm Sandra Wessels zu Beginn eher aus Spass teil. Doch nun ist dies für sie eine Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. «Ich lass es jedoch auf mich zukommen, denn ich lege Musik auf, weil es mir Freude macht», erklärt die 20Jährige. Und schliesslich müsse sie ja noch darin wachsen, mehr lernen und sich eine Sammlung von Songs erarbeiten. Denn vor allem die Übergänge seien nicht zu unterschätzen, obwohl die Münchwilerin schon seit eh und je mit Taktgefühl durch ihr Hobby, dem Tanzen, zu tun habe.

Nun freut sich Sandra Wessels auf den 5. November und hofft auf möglichst grosses Publikum, welches Lärm für sie macht.   Larissa Haltiner

Wer kann am längsten..?
Es darf gepfiffen werden. Am 5. November um 22 Uhr findet im Firehouse in Weinfelden der Finalevent von «Wer kann am längsten...?» statt. Fünf DJ’s legen so lange auf, wie sie das Publikum lässt. Die Uhr und das Volk sind gnadenlos. Abgerechnet wird am Schluss. Der Gewinner erhält schliesslich mehrere Bookings, um im Firehouse in Weinfelden, im Relax in St. Gallen oder im Schlosskeller in Frauenfeld seine Musik auflegen zu können. Es soll ein Sprungbrett für die jungen DJ’s sein.


Solange Hollywood nicht ruft

Bericht aus dem Tagblatt vom 09. September 2010 – Rubrik «Essen & Trinken – Barhocker»

Das «Firehouse» für die Jungen – das «Liming» für die Älteren: Das Konzept funktioniert. Das Publikum strömt jeden Abend in Scharen in den Gastro-Tempel am Weinfelder Stadtrand. Vier Gastrobetriebe sind hier unter einem Dach vereint. Das grösste, das Firehouse, ist bei der tanzfreudigen Thurgauer Jugend ab 18 Jahren seit 15 Jahren beliebt.

Liming-Bereichsleiter Ruedi Bissegger

«Irgendwann wachsen sie aus ihrem Alter raus und möchten doch weiterhin an einem gediegenen Ort etwas trinken gehen», sagt «Liming»-Bereichsleiter Ruedi Bissegger. Mit dem «Liming – Club ab 25» biete man Gastronomie für höhere Ansprüche. Bei einem guten Glas Wein und einem Plättchen mit assortierten Bruschette kann Mann und Frau mit etwas mehr Lebenserfahrung gemütlich limen und durch eine Glaswand dem Treiben der Jungen im Dancing zusehen.

Die Kunst des Nichtstuns
Liming ist die Bezeichnung für die «trinbegonische Kunst des Nichtstuns», fürs Essen und Trinken, das Erzählen von Geschichten, Witzen und Anekdoten. Liming, so Ruedi Bissegger, habe sich zu einer Lebensphilosophie entwickelt. «Ein typischer Lime beginnt mit dem Treffen zweier oder mehrerer Bekannter, meist zufällig, die dann in einem relaxten Ambiente, in bequemen Lounge-Sesseln, limen.» Punkto Geschichtenerzählen ist Bissegger gewiss der Richtige. Der Mann hat mehr als 30 Jahre Schauspielerfahrung.

In Zürich, Wien und Berlin hat er gespielt – auch in grossen Häusern; und in Filmen wie «Lüthy & Blanc», «Ein Bayer auf Rügen» und mit Stefan Gubser in «Schwarz Rot Gold: Geld stinkt».

Comeback als Drummer
Ein verhindertes Engagement brachte ihn in die Gastrobranche. «Führ mir doch die Pianobar in Frauenfeld», bat ihn sein Bruder 1990. Bissegger machte die Wirteprüfung, doch Wirt wurde er vorläufig nicht. Berlin rief ihn zurück.

Zehn Jahrs später kam er auf dem Weinfelder Golfplatz mit dem Geschäftsleiter des «Firehouse» ins Gespräch – und zum Engagement im «Liming». Seit vier Jahren führt er den Club nun: «So lange, bis Hollywood mich ruft.» Aber Amerika rief ihn bisher nicht. So konnte der Schauspieler-Wirt dieser Tage seinen 60. Geburtstag in Weinfelden feiern. Und gleichzeitig beim Premierenkonzert der Roaring Fourties nach 40 Jahren sein Comeback als Drummer geben.   Michael Hug

Liming – Club ab 25, Amriswilerstrasse 57, 8570 Weinfelden
Öffnungszeiten: Täglich ab 19 Uhr bis Schluss
Stange: 5 Franken
Spezielles: Raucherbetrieb, Shishas, Snacks
www.liming.ch
Liming ist die Bezeichnung für die trinbegonische Kunst des Nichtstuns

Lovemobile reist wieder nach Zürich

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 30. Juli 2010

Das «Firehouse» schickt wieder ein Lovemobile an die Street Parade nach Zürich. Dass dort eine Massenpanik wie in Duisburg ausbrechen könnte, befürchten die Weinfelder nicht.

Zum zweiten Mal fährt das Weinfelder Lovemobile an der Street Parade. (Archivbild: zvg)

«Nicht nur Kenner der Partyszene, jedermann fragt sich nach solch einem traurigen Ereignis, wie das passieren konnte», erklärt Markus Ritzinger, Geschäftsführer des Gastronomiebetriebs «The 2B Family», zu welchem unter anderem die Weinfelder Disco Firehouse gehört. Der 39-jährige Geschäftsmann sitzt auf der Terrasse des Lokals. Als er auf die jüngsten Ereignisse in Duisburg angesprochen wird, reagiert er ruhig.

Sicher auf dem Wagen
Das «Firehouse» hat 2009 erstmals ein Lovemobile, einen dekorierten und mit Lautsprechern ausgestatteten Lastwagen, nach Zürich an die Street Parade geschickt. Am 14. August ist es wieder so weit – und die Weinfelder wollen mit ihrem feuerfarbenen Mobile am Zürcher Seefeld die Raver begeistern. Um dort unter den 29 anderen Lastwagen überhaupt präsent sein zu dürfen, muss das Lovemobile strenge Auflagen erfüllen. Es werden unter anderem Grösse, Lautstärke oder die Sicherheit des 20 Meter langen Wagens streng kontrolliert.

«18 Jahre ist es her, dass die erste Street Parade durchgeführt worden ist. Über diesen Zeitraum ist die Veranstaltung gewachsen.» Darum ist Ritzinger zuversichtlich und vertraut den Organisatoren. Zu solch einem schrecklichen Ereignis wie in Duisburg dürfte es in Zürich nicht kommen, meint er. «Love Parade und Street Parade sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das Gelände in Zürich ist praktisch überall offen. Eng dürfte es – wenn überhaupt – auf der Quaibrücke sein. Dort wäre aber immer noch die Limmat oder der See als Fluchtweg denkbar.» Zudem: Sollte es in der Menge in Zürich doch mal eng werden, hätten die Feiernden auf dem Wagen einen komfortablen und vor allem sichereren Platz, als die Menschen auf der Strasse. 80 Plätze bietet das Lovemobile vom «Firehouse» für Menschen, die elektronische Musik mögen und dies auch tanzend durch die Stadt Zürich kundtun möchten. 70 Billette sind bereits vor dem Unglücksfall verkauft worden. Dass die restlichen zehn Tickets auch bald über die Theke gehen, daran zweifelt Ritzinger nicht. «Wenn ich Bedenken habe, dann eher über die Aggressivität einiger Besucher der Street Parade. Dies könne man aber sowieso nicht beeinflussen. Die wenigen Zwischenfälle der letzten Jahre bestätigen, wie friedlich Massenveranstaltungen über die Bühne gehen können.»   SZILVIA FRÜH

Die Thurgauer Zeitung verlost exklusiv zwei Tickets für das Firehouse Lovemobile am 14. August.
Folgende Frage muss beantwortet werden: «Wie lautet das Motto der diesjährigen Street Parade in Zürich?»
Antworten an info@firehouse.ch bis spätestens 4. August 2010.


Clubbing «2B ON FIRE»

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 04. Juni 2010
Diskotheken kommen und gehen. Sicher ist nur eines: Dass es das Firehouse seit 15 Jahren schafft, gutes Clubbing anzubieten. Heute und morgen wird gefeiert.
Diskotheken kommen und gehen. Sicher ist nur eines: Dass es das Firehouse seit 15 Jahren schafft, gutes Clubbing anzubieten. Heute und morgen wird gefeiert. (Bild: PD)

So die bösen Regenwolken wollen, wird heute Abend ab 20 Uhr der Sunset Boulevard 57, die erste Adresse Weinfeldens in Sachen Sommer-Partying, vor dem Firehouse eröffnet. So ist ein nahtloser Übergang von einigen Drinks mit Freunden und guter Musik in der Abendsonne zu gepflegtem Clubbing gewährleistet. Am Mittwochnachmittag, zwei Tage vorher, sind Elektriker und andere Handwerker noch in den letzten Zügen. Das 15-Jahr-Jubiläum wird aber so oder so gebührend gefeiert. Das Sommerkonzept gehe nun in die dritte Saison, erklärt 2B-Visions-Geschäftsführer Markus Ritzinger.

Die warme Jahreszeit sei für Clubs eigentlich eher problematisch. Im Firehouse geht die Rechnung auf. Alles hot und spicy Im Firehouse passt es seit 15 Jahren. Der Club in der Weinfelder Peripherie ist 1995 geboren, in der Nachfolge des Dancing Live. Damals, als sie noch jung und gutaussehend gewesen seien, habe es nur das Firehouse gegeben, erinnert sich Gregor Löhrer, Mann der ersten Stunde im Firehouse und heute im Backoffice tätig. Die ersten zwei Jahre sei es jedes Wochenende rappelvoll gewesen.

Breites Programm
Dann sei die Arena in Thal gekommen, dann das Chateau in Lipperswil. Beide Clubs gibt es nicht mehr, im Gegensatz zum Firehouse. An sehr guten Abenden tummeln sich an den 16 Laufmetern Bar bis zu 1100 Partygänger im Durchlauf. Der Club hat eine Kapazität von 500 Personen. Die Leute seien heute mobiler und würden kurzfristiger planen, auch was den Ausgang betreffe, sagt Ritzinger. Zudem sei Ausgehen in der Ostschweiz attraktiver, der Clubbetrieb dadurch anspruchsvoller geworden. Man müsse permanent dranbleiben und kreativ arbeiten. Was aber von Beginn weg für das Firehouse gesprochen habe, sei die breite Programmfächerung. Mit verschiedenen Formaten und Labels habe man auch verschiedene Zielgruppen ansprechen können, vom montäglichen Paartanz-Abend über die legendäre Schlagerparty mit DJ Greg bis zu Reihen wie Hot’n’Spicy, Delicious Minds oder dem Füfliber-Obig.

Liming ab 25
Die Zielgruppe des Firehouse ist zwischen 18 und 25 Jahre alt. Neben einem DJ-Best of, Food- und Foto-Specials, Events für die Members und einem roten Teppich wird an der 2-Tage-Jubiläumsparty auch ein Fiat 500 zur Nutzung (1 Jahr) verlost. Das ideale Auto für die ihnen liebste Zielgruppe: Frauen von 18 bis 25. Ritzinger und Löhrer lachen. Sie haben gut lachen. Denn das Firehouse plant langfristig, wird auch in fünf Jahren ein heisser Dancefloor bleiben. Man könne zwar nicht Trendsetter sein, aber früh aufspringen, so Ritzinger. Der Approach müsse kommerziell sein. Deshalb bietet das Firehouse mit dem Liming im Obergeschoss seit dem Umbau 2006 auch Ausgehen ab 25 an, sozusagen ein Anschluss-«Daheim». Dafür gibt es keine Kuschel-Slowdance-Sessions mehr. Daraus hätten sich wohl Ehen ergeben, aber heutzutage würden sie dich an einem Freitag oder Samstag steinigen, stellt Löhrer fest.    MATHIAS FREI

Fr, 4.6. / Sa, 5.6., 2B On Fire – Jubiläumspartys. Firehouse, Weinfelden. Ab 22 Uhr. Eintritt: Fr. 15.–


Schlagerparties mit schlagendem Erfolg

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 19. April 2010
Griechischer Wein und knallrote Gummiboote: Die Schlagerparty mit DJ Greg gehört im Firehouse zu den erfolgreichsten Eventreihen, und das seit über 12 Jahren.
An zwei Abenden im Monat finden Freunde des alten Schlagers Gleichgesinte im Firehouse. An den Plattentellern steht jeweils DJ Greg. Bild: Nana do Carmo
An zwei Abenden im Monat finden Freunde des alten Schlagers Gleichgesinte im Firehouse. An den Plattentellern steht jeweils DJ Greg. Bild: Nana do Carmo

Weinfelden – An zwei Abenden im Monat treffen sich Freunde des alten Schlagers im Weinfelder Firehouse. Der «Schlager-Abend – Das Original» gehöre seit Anbeginn, also seit 1998, zu den erfolgreichsten Reihen im Firehouse, sagt Erdinc Suat, stellvertretender Geschäftsführer des bekanntesten Thurgauer Tanztempels. Wahrscheinlich mache es das Gesamtpaket aus,
 
DJ Greg, das Ambiente, die Leute hinter den Bartresen und die Türsteher. 500 Leute und mehr, die an einem Wochentag im Thurgau gemeinsam feiern gehen, das hört sich nach einer Erfolgsgeschichte an. Die Zauberformel des wichtigsten Mannes des Abends lautet: 50 Prozent 70er-Schnulzen, 40 Prozent Ballermann-Sound, 10 Prozent Neue Deutsche Welle. Gregor Löhrer aus Märstetten ist DJ Greg. Seit 15 Jahren betätigt er sich professionell als Diskjockey. Vor 12 Jahren kam ihm die Idee mit der Schlagermusik. Alle hätten gesagt: «Spinnsch, Schlager?» Dann schwelgt auch der DJ in Erinnerungen. Früher seien die Schlagerparties oft beinahe ausgeartet. Die Leuten würden oft in Gruppen kommen, das Publikum sei im Schnitt wohl eher um die 27 als normalerweise um die 20. Und er erzählt von seinem persönlichen Schlagerparty-Running-Gag, wenn er jeweils zu später Stunde den Subaru-Club Toggenburg grüsse. Die seien jedes Mal hier. «Angenehmes Publikum» Und dann kommen sie, in Gruppen und früh. Schon eine halbe Stunde nach Türöffnung ist die Location ordentlich gefüllt. Für diesen Abend wird jeweils eine zweite Bar aufgebaut. Einer der Türsteher – bullig, aber freundlich – charakterisiert das Publikum als angenehm. Es läuft «Der Junge mit der Mundharmonika». Overdressed ist niemand, dafür darf es auch mal ein Trainerjäckli des Dorf-Turnvereins sein oder ein Top, das nicht ganz optimal sitzt. Eine Gruppe von jungen Frauen stellt sich, mit Redbull und Spezli bewaffnet, auf den Dancefloor, 16 an der Zahl. Sie kommen von der Bäuerinnenschule Strickhof in Wülflingen. Die 21-jährige Martina Gysel freut sich, dass sie morgen frei hätten. Sonst müssten sie jeweils um 7 Uhr aufstehen. So könne man auch eins oder zwei mehr trinken. «Später», antwortet sie auf die Frage, wann es wieder nach Wülflingen zurückgehe. «So, jetzt singed alli mit», animiert Greg und erhält schon gutes Feedback. Auf erste zaghafte Hüftbewegungen folgen ebenso zaghafte Flirts. Getrunken wird auch, aber nicht übermässig im negativen Sinn. Zu späterer Stunde weiss eine junge Partygängerin aus Weinfelden, die am Wochenende regelmässig ins Firehouse geht, den grossen Unterschied zu kennen: Die vom Land, die Bauern, gehen an die Schlagerparty. Ihr Ton ist ein wenig abschätzig. An diesem Abend waren es auf jeden Fall 580 Gäste. Man sieht sich in zwei Wochen wieder.   MATHIAS FREI

Schlagerparties im Firehouse
Nächste Partys am Mittwoch, 28. April und am Mittwoch, 12. Mai, Türöffnung: 21 Uhr.

Firehouse einmal ganz anders

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 6. März 2010

Weinfelden – Engel, Polizisten bis hin zur Ballkönigin stürmten kürzlich das Firehouse. Bereits zum zweiten Mal durfte die Stiftung Friedheim ihren beliebten Maskenball im Tanzlokal feiern.

Attraktionen wie die Guggenmusik Rhytüfeli aus Tägerwilen und Gogotänzer, sorgten für vibrierende Wände und tobende Stimmung. Von überall her wurde man lauthals von fröhlich gestimmten Menschen begrüsst und zum Tanz aufgefordert. Die Menge war begeistert. Von Schlager bis Techno, es war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Auch die Polonaise quer über die Tanzfläche durfte nicht fehlen. Der Dank gilt den Organisatoren und den Herren Markus Ritzinger und Gregor Löhrer, die die Lokalität und die Verpflegung zur Verfügung stellten.


«The Godfathers» – Trance-DJs gehen auf die Matratzen!

Bericht aus dem Blick vom Donnerstag, 04. März 2010

ZÜRICH – Trance erlebt ein Revival: Jetzt springt die Crème de la Crème der Schweizer DJs auf den Zug auf und gründet «The Godfathers.»

The Godfathers: DJ Dream, DJ Mind-X, DJ Noise, DJ Snowman. (Universal Music)
The Godfathers: DJ Dream, DJ Mind-X, DJ Noise, DJ Snowman. (Universal Music)

Vier Trance-DJs, eine Famiglia: DJ Dream, DJ Mind-X, DJ Noise und DJ Snowman sind ab sofort «The Godfathers». Die Paten der Schweizer Trance-Szene machen gemeinsame Sache und läuten mit ihrer gleichnamigen CD das «Trance Revival» der Schweiz ein.

Die Vier präsentieren Trance-Klassiker aus den letzten 20 Jahren und wollen beweisen, dass diese Musik längst nicht aus den letzten Löchern pfeift.

Tourdaten von «The Godfathers»
Do. 04.03. Kaufleuten Festsaal, Zürich
Fr. 12.03. BeachClub, Hinwil
Sa. 20.03. Firehouse, Weinfelden
Sa. 27.03. CU Club, Bern
Do. 01.04. Nautilus, Luzern
Sa. 10.04. Macumba, St.Julien en Genevois (France)
Sa. 24.04. Rocking Chair, Vevey

Facebook-Fans feiern Party im Thurgau

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 10. Februar 2009

Im April steigt die erste Facebookparty im Thurgau: Fast Dreitausend Internetbegeisterte haben sich dafür auf Facebook eingeschrieben.

Weinfelden – Das Facebookfieber greift auch in der Partyszene um sich: In New York, Rom, Mailand oder Zürich tanzten Tausende von Facebook-Fans auf sogenannten Facebookpartys. Diese Partys nützen die Reichweite der Internet-Plattform, indem sie die Facebookbenutzer direkt ansprechen.

Nun ist der internationale Trend auch im Thurgau angekommen: Die erste Facebookparty ist geplant und 2920 Leute haben sich bisher in der Gruppe «1°Facebook Party for Users in Thurgau» dafür eingeschrieben. Zum Vergleich: Bei der ersten Facebookfeier in Winterthur, die vor 10 Tagen stattfand, waren es 2807 User. 1300 Partywillige sind tatsächlich erschienen.

Die Party initiiert hat das Sirnacher DJ-Duo Silas und Playa, oder mit bürgerlichem Namen Michel Caso und Mazlum Ulucesme. In vielen Städten und Kantonen seien bereits Facebookpartys gefeiert worden, sagt Michel Caso. Auf der Party in Winterthur hat das DJ-Duo sogar aufgelegt. Im Thurgau habe aber noch niemand eine solche Party durchgeführt. «Deshalb wollten wir die Ersten sein, die eine solche machen.»

Mittlerweile wissen die beiden DJs auch, wann und wo sie mit ihrer Party für Unterhaltung sorgen können: Die erste Facebookparty im Thurgau wird laut Caso in der Weinfelder Diskothek Firehouse Moods Club gefeiert, und zwar am Samstag, 18. April 2009. Auch die Musikrichtung ist bestimmt: «Vier bis fünf House DJs sollen auflegen und ein oder zwei Hip Hop und R-n’-B-DJs», erklärt Caso.

Firehouse Moods Club Weinfelden

Keine Platzängste
Caso rechnet damit, dass die Facebookgruppe bis zur Party auf 4000 Mitglieder anwachsen wird. Das Firehouse biete Platz für 800 bis 900 Gäste, schätzt er. Er hat aber keine Angst, dass zu viele Leute zur Party kommen werden: «Es ist trendig, einer Facebookgruppe beizutreten.» Deshalb bezweifelt er, dass alle 4000 Mitglieder letztlich auch auf der Party erscheinen werden.   MARC ENGELHARD


Für House-Freunde

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 06. November 2008

Im Firehouse Moods Club in Weinfelden wurde für die Reihe Delicious Minds der Star-Act KneeDeep verpflichtet.

Toddie Freese (v.l.) und Basti Döhring alias Knee Deep legen an der Delicious Minds-Party auf.
Toddie Freese (v.l.) und Basti Döhring alias Knee Deep legen an der Delicious Minds-Party auf.

Weinfelden – Für verwöhnte Party-Gäste ist ein Abend aus der Sparte «nur das Beste ist gut genug» angesagt. Mit KneeDeep hat Pad Beryll einen Act verpflichtet, der dem Music-Format «finest in House Music» alle Ehre macht. Soulful und organische Grooves zeichnen sie aus und diverse Produktionen und Remixes machten sie bekannt. Basti Döhring und Toddie Freese trafen sich in der Vereinsszene von Hamburg. Mit viel persönlichem Gespür und Kreativität fanden sie das richtige Rezept für eine erfolgreiche Karriere. 1998 starteten sie mit den ersten Studioaufnahmen. Viele weitere Aufnahmen folgten. Doch Studios sind nur ein Teil ihrer Arbeit. Erfolgreich sind sie auch in verschiedenen Clubs von London bis Miami, in Australien und Asien aufgetreten. Wer für den Nummer 1 UK Brand «Ministry of Sound» Compilations produzieren darf, hat seine Sporen abverdient und darf auch dem Ostschweizer Party-Publikum nicht vorenthalten werden.
Für diesen Anlass ist der Firehouse Moods Club wieder liebevoll dekoriert und wie gewohnt wird der Abend um 21 Uhr mit einem Apéro eingeläutet, damit die Gäste eine lange deliziöse Nacht geniessen können.   (mgt)

Samstag, 8. November, Welcome Apéro um 21 Uhr, Firehouse Moods Club Weinfelden


Sie rappen für zerebral gelähmte Kinder

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 13. Oktober 2008

Am Samstag nahmen Rapper und Hip-Hop-Künstler das Firehouse ein. Die Einnahmen des Benefizkonzerts One Drop kamen der Schweizerischen Stiftung für das zerebral gelähmte Kind zugute.

Weinfelden – Weisse Sneakers, übergrosse Jeans und Caps gehören normalerweise nicht zur Garderobe der Firehouse-Besucher. Am Samstag wurde eine Ausnahme gemacht - für den guten Zweck. «Ziel ist, rund 10 000 Franken zusammenzukriegen», sagt Organisator Dani Marti, Inhaber der Hip-Hop-Plattform Openmind Productions. Nach 2005 ist «One Drop» bereits das zweite Benefizkonzert, das der Weinfelder auf die Beine stellt. Mit den Einnahmen wird die neu geplante Musiktherapie der Schweizerischen Stiftung für das zerebral gelähmte Kind unterstützt.

Freude am Organisieren
Zerebral gelähmte Menschen leiden an einer Hirnschädigung, die unter anderem zu Bewegungs-, Hör-, Seh- und Wahrnehmungsstörung führen kann. «Es lohnt sich, dieses Projekt zu unterstützen», sagt Marti, der unter seinem Künstlernamen Dünsch selbst aktiv in der Thurgauer Hip-Hop-Szene mitmischt. «Ich habe die Stiftung auch ausgesucht, weil ich auch schon mit behinderten Menschen zusammengearbeitet habe und an ihre Bedürfnisse erinnern möchte.» Das Benefizkonzert zu organisieren, sei für ihn reine Freude gewesen. Trotz Schwierigkeiten bei der Sponsorensuche hat sich die Mühe gelohnt: National und international bekannte Hip-Hop-Künstler wie Afrob, DJ Stylewarz und Paqman & Serena vermochten das Firehouse-Publikum zu begeistern.

Auch Thurgauer mit dabei
Damit ist das Ziel von Organisator Dani Marti erreicht: «Wir haben uns bemüht, Bands zu finden, die in ein Benefizkonzert passen und die Leute anziehen.» Mit dabei war auch die Thurgauer Rap-Combo Reim Rammler & Jamayl Da Tyger aus Egnach. Das Benefizkonzert war zugleich das Abschiedskonzert ihrer Sommertour mit dem Album Masquerade. Als sie von Dani Marti angefragt wurden, sagten sie sofort zu. «Für uns war die Teilnahme von Anfang an klare Sache. Mit solch tollen Bands auf der Bühne zu stehen, und das auch noch für einen guten Zweck, ist für uns eine Ehre», sagt Fabian Wüthrich, Manager und unter seinem Künstlernamen Flowz selbst Mitglied der Rap-Combo Reim Rammler. One Drop ist denn auch nicht das erste Benefizkonzert, an dem die Band auftrat. «Für solche Engagements sind wir immer zu haben», sagt Fabian Wüthrich. «Wir finden es wichtig, an Tagen, an denen es uns gut geht, auch Gutes für benachteiligte Menschen - vor allem für Kinder - zu tun.»   KATRIN ILG


Wenn die Tanzfläche brennt

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 04. August 2008

Das Firehouse in Weinfelden ist der Thurgauer In-Platz der Club-Szene. Ein buntes Programm bringt die Gäste in Stimmung – drinnen und draussen.

Weinfelden – Die Tanzfläche des Firehouse strotzt nur so vor Leben. Dicht aneinandergereiht gehorchen die Partywilligen den Aufforderungen von DJ Greg und tanzen begeistert zur Musik. Aus dem ganzen Thurgau sind sie nach Weinfelden gekommen, um im Club das Wochenende einzuläuten. Das Tanzen scheint durstig zu machen, sodass auch die Barkeeper nicht zur Ruhe kommen. Der Andrang an den beiden Bars im Club ist gross. «Es fällt positiv auf, wie rasch man hier an seine Getränke kommt», sagt Emanuel (20) lobend. Der Frauenfelder steht an der oberen Bar des Firehouse und blickt in Ruhe auf das rege Treiben auf der tiefer gelegenen Tanzfläche. Auch gefalle ihm, dass die Musik abwechslungsreich sei. Es laufe alles, von House bis Hip Hop. «Zudem stimmt der Flirtfaktor. Es gibt Singles und Paare hier», sagt Emanuel. «Das Firehouse ist als guter Club definitiv ein In-Platz im Thurgau: Einem Kanton, der sonst nicht bekannt ist für gute Clubs.»

Eine heisse Sommernacht
Auch vor dem Firehouse tummeln sich die Gäste zahlreich. «Wir wollen bezüglich Trends stets am Ball bleiben», sagt Markus Ritzinger, Geschäftsführer des Firehouse. «Aus diesem Grund haben wir an schönen Tagen auch draussen eine Bar mit DJ aufgestellt». Dieses Konzept scheint sich zu bewähren. Fackeln sorgen neben den gedimmten Flutscheinwerfern für Licht in der schwülen Sommernacht. Im Kontrast zu den Houserhythmen im Club greift der DJ draussen auf die stimmigen und sanften Melodien von Amy Macdonald zurück. An einem der Bartische steht Stefan (28) aus Zürich. «Die Bar draussen ist bei schönem Wetter gemütlich, und man kann sich angenehm unterhalten», führt er als Grund an, wieso er im Firehouse sei. Ausserdem sei der Club auch für ein älteres Publikum interessant und nicht nur für Jüngere. So ist beispielsweise der Liming Club – ein Teil des Firehouse – erst ab 25 Jahren zugänglich. Mit dem Umbau vor anderthalb Jahren habe man das Liming absichtlich vergrössert, um auch einem älteren Publikum mehr zu bieten, sagt Ritzinger. Das stellt auch der Weinfelder Aaron (26) fest: «Hier kann man auch noch in meinem Alter einkehren.» Ausserdem sei es der einzige Club in der Region. Sein Kollege Raphi (23), auch aus Weinfelden, ergänzt: «Hier treffen sich viele Leute aus der Region, die auf der gleichen Wellenlänge sind». Mig (20) und Ale (20) nennen weitere Gründe, die das Firehouse zum In-Platz machen. Musik und Programm seien vielfältig. Besonders gefalle ihnen der «Füfliber Obig». An solchen Abenden kostet jedes Getränk fünf Franken – laut den beiden Wilerinnen ein Publikumsmagnet.

Fajitas gegen den Hunger
Will man sich vor, nach oder während dem Tanzen im Firehouse noch verköstigen, bietet sich das US-Mex an. Das Restaurant befindet sich im selben Gebäude wie das Firehouse und die Küche hat am Wochenende bis um 4 Uhr morgens geöffnet. Auf der Speisekarte stehen amerikanische und mexikanische Spezialitäten. «Dass es im US-Mex so viele Leute hat, überrascht nicht», sagt Stefan (24) aus Aadorf. «Gut besuchte Orte ziehen weitere Leute an». Das US-Mex profitiere hier von der grossen Kundschaft des Firehouse. Aber das sei nicht der einzige Grund, weshalb auch das US-Mex zum In-Platz Firehouse gehöre: «Auch das Essen ist aussergewöhnlich gut und im Preis angemessen».   MARC ENGELHARD


Mit dem DJ- und Produzenten-Duo Penevino kann man einen steil aufsteigenden Stern am House-Himmel bewundern.
Mit dem DJ- und Produzenten-Duo Penevino kann man einen steil aufsteigenden Stern am House-Himmel bewundern.

Sterne am House-Himmel

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 01. Februar 2008

Wie gewohnt bei Delicious Minds steht morgen Samstag ab 21 Uhr im Firehouse Club der Abend im Zeichen von finest House Music.

Weinfelden – Delicious Minds feiert tatsächlich schon ihren fünften Geburtstag! Man startet mit einem Apéro ab 21 Uhr in den Abend, damit man die Nacht lang durchfeiern kann. Mit dem DJ- und Produzenten-Duo Panevino kann man den wohl am steilsten aufsteigenden Stern am House-Himmel bewundern. Mit Tracks wie «The Way I Am» haben Sandro Endrighetti und Renato Abate schon im vergangenen Jahr auf dem internationalen Parkett für Furore gesorgt. Ein Heimspiel unter Freunden wird die unvergessliche Partynacht für Firehouse Resident Pad Beryll sein. Seine locker-flockige uplifting House Selection macht einfach gute Laune. Die Powersax Sessions von G-Sax werden die Gefühle in Wallung bringen und die unvergleichliche Delicious-Minds-Atmosphäre in den Firehouse Moods Club zaubern.

Cruisen wir ein VIP?

Damit man wohlbehütet an die Delicious Minds und auch wieder zurück kommt, wird am Jubiläum in Zusammenarbeit mit firstclasslimos.ch ein Spezial-Angebot gemacht. Es besteht die Möglichkeit, mit einer der exklusiven, weissen Hummer-Stretchlimousinen zum Firehouse Club chauffiert zu werden. Voraussetzung ist eine Gruppe von mindestens sechs Personen, Region Weinfelden. Infos oder Anmeldung bei firstclasslimos.ch oder Telefon 078 892 12 21. (mgt)


Der charmante Patrick Büchler alias Pad Beryll wird an der House-Party die Platten rotieren lassen.
Der charmante Patrick Büchler alias Pad Beryll wird an der House-Party die Platten rotieren lassen.

Auserlesene House-Beats

Bericht aus der Thurgauer Zeitung vom 30. August 2007 – «Service»

Am Samstag, 1. September, ab 22 Uhr findet im Firehouse wieder die beliebte Delicious Minds – finest in house music-Party statt.

Weinfelden – Delicious Minds – finest in house music ist ein Synonym für das Spezielle und konnte sich über Jahre bis weit über die Ostschweizer Grenzen etablieren. Zu den musikalischen Inbegriffen und Wegweisern des funky, uplifting Vocal-House, der diesen Event auszeichnet, gehört Jamie Lewis. Er wird im Firehouse zum ersten Mal die Platten höchstpersönlich rotieren lassen. Mit von der House-Partie ist Pad Beryll und es gäbe kaum eine bessere Ergänzung für dieses Duo als Andy Funk am Saxofon. Der Italiener war bereits auf unzähligen bekannten Produktionen zu hören und wird Delicious Minds in eine Nacht verwandeln, die nicht so schnell in Vergessenheit gerät.
Bereits in den 80er-Jahren machte Cem Berter als Jamie Lewis seine ersten Erfahrungen als DJ und verschrieb sein Leben voll und ganz der Musik. Als Besitzer eines der bekanntesten Plattenladens der Schweiz und durch sein Gespür für die richtigen Beats machte er sich schnell einen Namen. Im Jahr 2006 gewann er den DJ Award of Ibiza.
Patrick Büchler alias Pad Beryll, entdeckte schon früh seine Hingabe zur Musik und erlernte deshalb den Beruf des Audio-/Video Technikers. Die Arbeit der Deejays lernte er an diversen Partys kennen. Mittlerweile legt der charmante Pad in vielen namhaften Clubs des ganzen Landes sowie europaweit auf. Andy, der sympathische Italiener, hat eine klassische Musikausbildung genossen. Er studierte zunächst Klavier und Komposition. Er spielt live Sax, während die DJ’s die Turntables bedienen. (mgt)


Auf diesem Platz vor dem Thurgauerhof wird während der Schlaraffia eine Lounge eingerichtet: Jürg Hirschi (v.l.), Erich Bissegger, Markus Ritzinger, Daniel Bürgisser, Rolf Müller und Rolf Gerber stellten das Projekt vor.
Auf diesem Platz vor dem Thurgauerhof wird während der Schlaraffia eine Lounge eingerichtet: Jürg Hirschi (v.l.), Erich Bissegger, Markus Ritzinger, Daniel Bürgisser, Rolf Müller und Rolf Gerber stellten das Projekt vor.

Ein Glas Whisky vor dem Kamin

Bericht von Margrith Pfister-Kübler aus der Thurgauer Zeitung vom 28. Februar 2007 – «Weinfelden»

Die Schlaraffia gilt als idealer Anlass, um für geraume Zeit auf dem Marktplatz in einer Lounge zu verschwinden. Voller Ideen stellten am Montag die Initiatoren das Lounge-Projekt vor.

Weinfelden – Auf dem Marktplatz vor dem Thurgauerhof soll eine Lounge während der Schlaraffia für gemütliche Atmosphäre sorgen. Die Schlaraffia, die 7. Wein- und Gourmet-Messe, wird vom 15. bis 18. März stattfinden. Gestern Montag bei der Vorstellung des Lounge-Projektes war es draussen weniger gemütlich und die Verantwortlichen schlotterten tapfer lächelnd auf dem nass-kalten Marktplatz.

Lounge mit Cheminée
Zu den Initiatoren des Projekts zählen Daniel Bürgisser (Messeleiter Schlaraffia), Rolf Müller (Präsident der Schlaraffia Messe AG), Jürg Hirschi (Polarofen), Erich Bissegger (Pianobar), Markus Ritzinger (2B-Visions AG, Liming) und Rolf Gerber (Polarofen). Zusammen machten sie sich Gedanken darüber, dass es neben den vielen spannenden, auf- und anregenden Events an der Messe noch eine Adresse mit Clubatmosphäre brauche.
Sie entschieden sich dafür, eine Lounge in einem Zelt auf dem neugestalteten Marktplatz mit neuem Belag einzurichten. Eine Lounge mit Cheminée und richtigem Feuer mit Holzscheiten, gemütlichen Sitzplätzen, Dannemann-Ecke, damit das genussvolle Rauchen nicht zu kurz kommt. «Für uns ist dies klar ein Zusatznutzen, weil in der Messe nicht geraucht werden darf», sagte Messeleiter Daniel Bürgisser.

Häppchen zu Klaviermusik
Natürlich fehlen Whiskys und Champagner ebenso wenig wie südafrikanische und Thurgauer Weine. Die Lounge soll den Mix aus Messeerlebnis und Gourmet ergänzen. Die Lage ist so gewählt, dass von allen Seiten der Zugang möglich ist. Die Lounge ist auch als Meeting-Point gedacht. Die Tatsache, dass ein Pianist ständig für Livemusik sorgt, hört sich genussversprechend an. Kulinarisch werden nur Häppchen geboten, um die umliegenden Restaurants nicht zu konkurrenzieren. «Wir rechnen in der Lounge im ersten Jahr mit rund 2000 Besuchern. Mit 9000 bis 10 000 Besuchern für die Wein- und Gourmetmesse Schlaraffia», so Messeleiter Daniel Bürgisser.


www.schlaraffia-messe.ch


«Firehouse» wurde total umgebaut

Bericht von Martin Knoepfel aus der Thurgauer Zeitung vom 21. Dezember 2006 – «Weinfelden»

Das «Firehouse» in Weinfelden wurde umgebaut und mit dem «Liming»-Club ein Angebot für Personen über 25 Jahre lanciert. Die Investitionen betragen über eine Million Franken.

Weinfelden - Die 2B-Visions AG wurde 1995 gegründet und übernahm das Weinfelder «Live». Später kamen unter anderem die US-Mex-Restaurants in Weinfelden und St. Gallen sowie die Piano-Bar in Frauenfeld dazu. Nach elf Jahren waren im Betrieb in Weinfelden Abnützungs-Erscheinungen unübersehbar, obwohl die Arena-artige Grundstruktur sich immer noch bewährt. Im August startete deshalb ein Totalumbau, für den der Architekt Veit Rausch aus St. Gallen verantwortlich zeichnet.

Zwei Tage vor der Neueröffnung informierte Markus Ritzinger, der für die Gastronomie zuständig ist, gestern Mittwoch die Medien über das neue Angebot. Wie er betonte, wollte man eine «Ausgangsmeile mit Format» im Thurgau erhalten. Das Ziel sei, langfristig im Gastro-Bereich Erfolg zu haben.


Neues Angebot für Personen über 25

Markus Ritzinger freut sich über den Umbau des «Firehouse». Dabei wurden unter anderem die Bars vergrössert, um die Service-Qualität zu verbessern.
Markus Ritzinger freut sich über den Umbau des «Firehouse». Dabei wurden unter anderem die Bars vergrössert, um die Service-Qualität zu verbessern.

Nur für Personen über 25 ist der neue «Liming»-Club mit einem hochwertigen Wein- und Spirituosen-Angebot und mit gepflegtem Service. Die Gäste können durch die Glaswand oder von einer Innenterrasse zuschauen, wie sich die Jungen im «Firehouse» amüsieren, sind aber selber nicht im Gedränge drin. Zudem steht im «Liming» die Musik nicht im Vordergrund. Als Speisen werden hochwertige Snacks angeboten. Der Betrieb ist seit zwei Wochen angelaufen.

Vollständig umgebaut wurde das «Firehouse». Zwei sehr grosszügige Bartheken sind hier der betriebliche Mittelpunkt. Sie ermöglichen es dem Personal, mit dem Gesicht gegen die Gäste zu arbeiten. Das sei heute sehr wichtig, erläuterte Ritzinger. Die Tanzfläche blieb erhalten. Ein Beamer ermöglicht es, die beliebten Party-Fotos zu projizieren.
Noch im Bau ist die vergrösserte Terrasse gegen die Amriswilerstrasse. Die Terrasse wird 31 Meter lang und rund 10 Meter tief sein und unterteilt: Ein Abschnitt ist für
Gäste des US-Mex-Restaurants, einer für Besucher des «Liming»-Clubs. Nach Auskunft von Ritzinger gab es bisher in Weinfelden nie Probleme mit Lärmklagen von Nachbarn. Ebenfalls noch nicht vollendet ist die Visions-Bar & Lounge. Gestern Vormittag wieselten noch Handwerker über die Baustelle, und es war schwer, sich vorzustellen, dass morgen Freitag Eröffnung ist. Ritzinger ist aber überzeugt, dass die Bar und Lounge rechtzeitig fertig ist. Die Visions-Bar wird einen hellen Innenausbau erhalten und sich damit markant vom dunkel gehaltenen «Firehouse» abheben. Im Zentrum der Bar wird ein Cheminée prasseln.

Auch hinter den Kulissen wurde modernisiert. «Liming»-Club und Visions-Bar erhalten eine gemeinsame Küche. Zudem bekam der Komplex eine moderne Sound-Anlage. Alles in allem in- vestieren die Besitzer mehr als eine Million Franken. Die Betriebe beschäftigen rund 70 Personen, die sich umgerechnet etwa 50 Vollzeitstellen teilen.

Liming: Neues Wort für «Sein»

Bericht von Christoph Hugentobler aus dem Tagblatt vom 21. Dezember 2006 – «Thurtal»
Mit dem «Liming-Club ab 25» erweitert das «Firehouse» in Weinfelden sein Angebot um ein edles Stück

Weinfelden Am nächsten Freitag öffnet das «Firehouse» nach viermonatigem Um- und Ausbau mit insgesamt vier Lokalen. Als Besonderheit gibt es beim «Liming-Club ab 25» eine Alterslimite. Wer nicht 25 ist, kommt nicht rein.

«Die 18- bis 25-Jährigen werden mit Liming (Englisch für nichts tun, dämmern) sowieso nicht viel am Hut haben. Sie lieben eher fetzige Musik, ausgelassene Bewegung und eine laut-fröhliche Stimmung. Zudem haben sie ein bescheideneres Freizeitbudget. Für die ganz jungen Partygänger ab 18 bietet sich daher der ganz neu gestaltete <Moods Club>, das Kernstück des <Firehouse», an», sagt Markus Ritzinger, Miteigentümer der 2b-visions AG. Diese Firma betreibt in Weinfelden den «Firehouse Moods Club», den «Liming-Club ab 25», die «Visions Bar & Lounge» und das US-Mex-Restaurant.

Mit dem «Liming-Club ab 25» erweitert das «Firehouse» in Weinfelden sein Angebot um ein edles Stück
Ab 25 tickt man anders
«Menschen über 25 können sich auf der Tanzfläche zwar auch wohl fühlen. Sie zieht es aber hin und wieder in Räume mit ruhiger, entspannter Atmosphäre. Sie haben höhere Ansprüche und wollen dafür auch etwas mehr ausgeben. Im neu erstellten und stimmungsvoll gestalteten «Liming-Club ab 25» finden sie ihren Platz.» Türkontrollen sorgen dafür, dass das Zielpublikum unter sich bleibt. Musik ist hier auch zu hören. Aber nur im Hintergrund. Die Gestaltung des Raumes und die ausgeklügelte Beleuchtung versprechen eine gemütliche Atmosphäre.

Langfristiges Konzept
«Wir planen langfristig. Das kann man an den verwendeten Materialien ablesen und am Umstand, dass mehr als die Hälfte des Personals vollzeitlich angestellt ist», sagt Ritzinger.

«Zu einem guten Tropfen gehört halt oft auch eine Zigarre. Damit es Rauchern und Nichtrauchern wohl ist, wurde auf eine leistungsfähige Be- und Entlüftung grossen Wert gelegt.»

Der gesamte Umbau wurde von Veit Rausch, Architekt aus St. Gallen, geplant. Aus seiner Sicht ist das gesamte Konzept in der Region einmalig. Die hell gehaltene, total umgebaute und vergrösserte «Vision-Bar & Lounge» soll Menschen jeden Alters zusammenbringen, während die etwas älteren Gäste im «Liming-Club ab 25» oder auf der neu erstellten Terrasse das gehobenere Niveau geniessen können. Und sie alle sind ganz nah am lebendigen «Firehouse Moods Club», können durch die getönten Scheiben dem dortigen Treiben zusehen oder auf einem der Balkone zur Musik des DJs tanzen.